„Was man messen kann, soll man messen; was man nicht messen kann, soll man messbar machen.“ (Eugen Schmalenbach)
Konkret bedeutet dies:
- Controller unterstützen das Management bei der betriebswirtschaftlichen Analyse der Leistungs- und Steuerungsprozesse im Unternehmen.
- Controller stellen dem Management Messinstrumente und Bewertungsmethoden zur Verfügung, um die anstehenden betriebswirtschaftlichen Entscheidungs- und Steuerungsprobleme einer möglichst guten Lösung zuzuführen.
- Controller nehmen als Navigator so die Rolle des betriebswirtschaftlichen Beraters wahr. Gleichzeitig müssen sie als Methoden- und Systemdienstleister sicherstellen, dass die erforderlichen Informationen und Instrumente für diese Aufgabe adäquat zur Verfügung stehen.
Dieses Verständnis der Controllerarbeit beschreiben wir systematisch auch als „
House of Controlling“.
Controlling selbst ist eine Führungsfunktion, die aus der Zusammenarbeit von Controllern und Managern entspringt. Übersetzt man diese Überlegungen in die Fachsprache der betriebswirtschaftlichen Theorie, dann ist Controlling die Lehre von der Messung realwirtschaftlicher Sachverhalte zur Fundierung betriebswirtschaftlicher Entscheidungen.