Modellierung einer IT-Infrastruktur mit dem Grundschutz-Tool des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am Beispiel der Bausparkasse Mainz AG. Projektseminar zur Wirtschaftsinformatik im SS 2006.
Die große Abhängigkeit der Geschäftsprozesse von IT verlangt von allen Unternehmen eine verstärkte Hinwendung zur Einhaltung von Sicherheit und Verfügbarkeit für übergeordnete Prozesse. Das IT-Grundschutzhandbuch des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik stellt seit längerer Zeit einen De-facto-Standard für die Erreichung und Einhaltung eines niedrigen oder mittleren IT-Sicherheitsniveaus im deutschsprachigen Raum dar. Das mit mehr als 2.000 Seiten sehr umfangreiche Werk flößt potentiellen Nutzern jedoch erheblichen Respekt ein und ist unter diesem Gesichtspunkt für die IT-Sicherheit als eher kontraproduktiv anzusehen. Das BSI gibt dem potentiellen Nutzer deswegen das GSTOOL, eine Eigenentwicklung des BSI, an die Hand, dass es möglich machen soll ein Vorgehen nach IT-Grundschutz einfach und schnell umzusetzen.
Ziel des Projektes ist es einen Überblick über die Inhalte des BSI-Grundschutzhandbuchs zu geben, sowie die Eignung und Funktionalität des GSTOOLS für den Einsatz bei einem mittelständischen Finanzdienstleiter durch die exemplarische Modellierung zweier typischer IT-Verbände zu überprüfen.
Projektbeginn: 20. April 2006
Zwischenpräsentation: 29. Juni 2006
Abschlusspräsentation: 22. September 2006
Professur für BWL und Wirtschaftsinformatik
Prof. Dr. Axel C. Schwickert