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Projekt: Konzeption eines idealtypischen E-Government-Systems zur Unterstützung organisatorischer Flexibilität


Kurzbeschreibung:

Beginn:
15.12.2005
Ende:
01.10.2006
Problemstellung:
Während in der Vergangenheit das Ziel eines jeden Wandlungsprojekts darin bestand "Organisationsruhe" zu erreichen, so hat sich dies mit der Zeit verändert. Nicht nur allein durch die rasante Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien, sondern auch durch den Wechsel von der Industriegesellschaft hin zur Dienstleistungsgesellschaft, und damit verbundener Aufwertung der Käufermärkte, sahen sich Unternehmen immer mehr veranlasst, auf Kundenwünsche einzugehen. Dieses Verständnis vom "dauerhaften Wandel" bedarf allerdings auch organisatorischen Umdenkens. Organisationsstrukturen müssen flexibel gehalten werden, um auf Einflüsse jeglicher Art  reagieren zu können bzw. proaktiv den Wandel zu beeinflussen. Gerade bei dezentralen Strukturen, wie es heute vielfach in Unternehmen und Verwaltungen der Fall ist, erweist sich dies als große Herausforderung. Der Einsatz der IuK-Technologie stellt hierbei einen entscheidenden Faktor neben anderen dar.

Die Umsetzung und Aufrechterhaltung "dauerhaften Wandels" ist in den verschiedenen Sektoren der Wirtschaft (privat, öffentlich) unterschiedlich verlaufen. Im privatwirtschaftlichen Sektor ist die Umsetzung, unterstützt durch IuK-Technologie, bereits sehr weit fortgeschritten. Dies bestätigen verschiedene Studien. Im öffentlichen Sektor verlief die Entwicklung eher schleppend.  Das Umdenken hin zur Dienstleistungs- und Kundenorientierung hat erst in den letzten Jahren einen enormen Schub erfahren. Auch hier ist maßgeblich der Einsatz von IuK-Technologie zu nennen. Zwar waren Computer auch vorher in Behörden zu finden, allerdings hat der Einsatz neuer Technologien Potentiale aufgezeigt, die vorher nie zu erreichen gewesen wären. Ein Meilenstein der Entwicklung war die Initiative "BundOnline 2005" , die im Jahr 2001 von der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde. Ziel dieser Initiative war es, "[...]alle internetfähigen Dienstleistungen der Bundesverwaltung online bereitzustellen" . Diese Initiative hat stark dazu beigetragen, die Behörden in Deutschland "bürger- und kundenfreundlicher" zu gestalten und damit zu einem organisatorischen Umdenken geführt.  Dass diese Entwicklung nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa Fortschritte gebracht hat, zeigen vielfältige Studien.

Im Mittelpunkt des vorliegenden Projekts steht die Universität als spezielle öffentliche Institution. Bei der Betrachtung der Hochschule muss allerdings auf den besonderen Aufbau der Hochschule als öffentliche Institution geachtet werden. Es ist hierbei zwischen dem Verwaltungsbereich und dem Bereich Forschung und Lehre zu unterscheiden. In der Hochschulverwaltung finden sich, ähnlich wie bei herkömmlichen Verwaltungseinrichtungen von Bund, Land und Kommunen, meist starre tayloristische Organisationsstrukturen, die des Wandels bedürfen, um eine stärkere Kundenorientierung sicherzustellen. 

Das Projekt ist Teil des Dissertationsvorhanbens von Dipl.-Kfm. Bernhard Ostheimer.
Ziel:
Ziel dieses Projekts ist es, aufbauend auf den Ergebnissen des Projekts "eBusiness-Systeme als Enabler organisatorischer Flexibilität", ein Konzept für ein idealtypisches E-Government-System für Hochschulen zu erstellen. Anhand der Modellierung zentraler, prinzipbeschreibender Funktionen soll dem Leser eine Möglichkeit der Umsetzung dargeboten werden, organisatorische Flexibilität mit Hilfe von IuK-Technologie zu implementieren. Sie soll auf die Potentiale hindeuten, die Universitäten durch ein solches System ausschöpfen können, um sich einen Vorteil im Wettbewerb um zukünftige Studierende zu erwirtschaften.
Ablaufplan:

Leiter:
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